Open-Source-Software wird immer noch unterschätzt

Warum es Flexibilität, Unabhängigkeit, Anpassungsfähigkeit und Kontrolle zu nutzen gilt

Digitale Innovation
Denkströme Management
schmiddesign.

Die ewige Frage bei technischen Entwicklungen lautet stets: Offenheit oder Geschlossenheit?  Diese Grundsatzfrage, die sich bei der Bereitstellung von Anwendungen prinzipiell ergibt, wird stellenweise noch mit dem Gedanken “Was nichts kostet, ist auch nichts wert” assoziiert. “Das ist völlig fehl am Platz. Selbst große Konzerne wie Google oder der Softwarehersteller Microsoft setzen mittlerweile auf Open-Source-Lösungen, da sie einen wichtigen Beitrag zur digitalen Transformation leisten”, sagt Fabian Schmid, einer der Geschäftsführer der Denkströme Management GmbH.

“Ich bin davon überzeugt, dass alle Beteiligten von Open-Source-Projekten nur profitieren können. Eine transparente und offene Herangehensweise ist ein wichtiger Motor für die globale Zusammenarbeit und die Entwicklung, vor allem die Neu- und Weiterentwicklung, von Technologien. Auch wir als Unternehmen haben für die Bayerische Landesapothekerkammer auf der Basis von Open Source die elektronischen Heilberufsausweise für Apotheker innerhalb der Telematikinfrastruktur entwickelt. Es ist für die Zukunft meines Erachtens wichtig, quelloffene Lösungen weiter zu verstärken und deren Einsatz auch in Verwaltungen oder Behörden voranzutreiben”, bekräftigt Schmid. Weltweit agierende Konzerne wie Google sind inzwischen auch davon überzeugt, dass Offenheit zu einer Grundlage für die globale IT-Infrastruktur werden wird. Der Konzern stellt Entwicklern bereits regelmäßig zahlreiche quelloffene Projekte zur Verfügung und treibt darüber hinaus eine Reihe von Open-Source-Projekten (Android, Chromium, Tensorflow) voran, wobei die Tendenz zunehmend steigt.

“Unsere erfahrenen Entwickler, die digitale Lösungen für unseren Kunden individuell und hochwertig programmieren, greifen seit Jahren auf Open Source zurück. Auch innerhalb der Branche hat ein Umdenken stattgefunden. Hier ist etwa der Instant-Messaging-Dienst Threema aus der Schweiz zu nennen. Die Verantwortlichen haben sich vergangenes Jahr dazu entschieden, den gesamten Quellcode der Threema-Apps öffentlich sichtbar zu machen. Ihnen ging es insbesondere um das Thema Transparenz und die Verdeutlichung des Sicherheitsaspektes. Nun können Dritte den Quellcode der App überprüfen oder darauf aufbauen.” Das Beispiel zeigt, die klaren Vorteile von Open Source. Neben Kosteneinsparungen sind der Zugang zu Innovationen und der Einsatz der besten Technologie jene Kriterien, die quelloffene Lösungen zu einem Wegbereiter der digitalen Zukunft machen. Des Weiteren ermöglicht die Software durch den Zugriff auf den Code ein hohes Maß an Individualisierung. Technische Entwickler können dadurch detaillierte Anpassungen oder zusätzliche Funktionen hinzufügen, aber auch unnötige Features entfernen und so die individuellen Kundenwünsche optimal erfüllen.

Florian Burghausen
Senior Creative
Tobias Riesemann
Web Developer
Gianna Reil
Senior Creative
Nico Todesko
Senior Creative
Teresa Weber
Geschäftsführerin
Fabian Schmid
Geschäftsführer (Vorsitzender)
Kathrin Dorsch
Redakteurin
Alina Jugel
Auszubildende Mediengestalterin
Ulrike Messenzehl
Projektleiterin, Prokuristin
Jochen Grözinger
Entwickler
Sabine Stodal
Redakteurin
Nicole Frenzel
Sekretärin der Geschäftsleitung
Alexander Ließmann
Entwickler
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